Musik

Conway Savage ist tot: Nick Cave trauert um seinen Pianisten

Conway Savage, der Pianist von Nick Cave and The Bad Seeds, ist tot. Der Musiker erlag am Sonntag im Alter von 58 Jahren einem Gehirntumor. Bereits im vergangenen Jahr war bei dem Australier der Krebs diagnostiziert worden. Savage wurde 1990 Mitglied der Bad Seeds, nachdem er zuvor schon in anderen Bands Klavier gespielt und gesungen hatte. Für Nick Caves Band saß er erstmals für das bahnbrechende Album "The Good Son" (1990) am Piano, zuletzt war er auf "Skeleton Tree" (2016) zu hören.

In einer bewegenden Facebook-Nachricht nahmen Nick Cave und die anderen Bandmitglieder Abschied von Savage: "Conway, der fast 30 Jahre ein Mitglied der Bad Seeds war, war der anarchische Faden, der die Liveshows der Band zusammenhielt. Jeder liebte ihn, Bandmitglieder und Fans gleichermaßen." Savage sei "jähzornig, lustig, furchteinflößend, sentimental, warmherzig, gutmütig, bitter, ehrlich und authentisch" gewesen und habe "die Gabe einer goldenen Stimme" besessen. "In einer betrunkenen Nacht, um vier Uhr morgens, in einer Hotelbar in Köln saß Conway am Klavier und sang 'Streets of Lorado' für uns, in seiner süßen, melancholischen Art, und hielt die Welt für einen Moment an" erinnert sich die Band. "Es blieb kein Auge trocken."

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Neben seiner Arbeit für Nick Cave war Savage auch als Solomusiker tätig. 1993 veröffentlichte er seine erste, selbstbetitelte EP, sieben Jahre später folgte sein Debütalbum.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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