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Strom Schlag für Bezirksregierung

Die Interessengemeinschaft Hürth freut sich über das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Das hatte am Mittwochmorgen entschieden, dass der Planfeststellungsbeschluss für die Höchstspannungsleitung über Hürther Stadtgebiet rechtswidrig ist.


Heißt konkret: Der Netzbetreiber Amprion und die Kölner Bezirksregierung haben nicht gründlich genug geprüft hat, ob die Leitung nicht auch um Hürth herumgeführt werden kann. Das muss jetzt nachgeholt werden. Ob die Höchstspannungsleitung dann aber auch tatsächlich anders verläuft, steht nicht fest.

Die Bürgerinitiative und die Hürther Stadtwerke hatten gegen die geplanten Leitungsverlauf geklagt. Die Anwohner haben Angst, unter anderem wegen erhöhter Strahlenbelastung und vor Umweltschäden.

Der Netzbetreiber Amprion plant auf einer schon bestehenden Stromtrasse eine neue höhere Höchstspannungsleitung. Sie führt von Rommerskirchen über Frechen, Hürth und Brühl bis nach Bornheim.

- Nachricht vom 14.03.2018, TCH - 


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